Werden manche Menschen invasiv geboren… oder hat sie jemand dazu gemacht?
Clara ist neun Jahre alt, als sie zum ersten Mal die Tür des Hauses Nummer sieben durchschreitet. Drei Jahre lang glaubt sie, bei Aurora und Silvana, zwei Frauen, die sie jeden Nachmittag mit Tee und Keksen empfangen, nur einen Zufluchtsort gefunden zu haben.
Bis sie die Wahrheit entdeckt: Jenseits der efeubedeckten Mauer liegt ein unmöglicher Garten, in dem alles, was der Pflanze widerfährt, auch dem Menschen widerfährt.
Dort werden zerbrechliche Wurzeln genährt.
Alte Wunden werden beschnitten.
Invasive Pflanzen werden eingedämmt.
Doch im Garten wird nicht nur gepflegt:
Hier wird auch entschieden, wer erblüht… und wer nicht.
Als Vanessa, das gefürchtetste Mädchen der Schule, denselben Ruf des Gartens wie Clara zu spüren beginnt, machen die Hüterinnen eine beunruhigende Entdeckung:
Ihre Pflanze trägt uralte Siegel.
Male, die es nie hätte geben dürfen.
Jemand hat ihr Wachstum verändert.
Nun muss sich Clara einer Frage stellen, die ihren Blick auf die Welt für immer verändern wird:
Werden manche Menschen invasiv geboren… oder hat sie jemand dazu gemacht?
Um das Gleichgewicht des Gartens zu schützen, muss sie herausfinden, ob eine veränderte Wurzel ihren Weg zurückfinden kann… oder ob sie, gezwungen, in eine andere Richtung zu wachsen, am Ende vergisst, wer sie eigentlich hätte sein sollen.
Der Menschengarten ist die erste Geschichte des Rondells: eine leuchtende Fantasy-Geschichte mit dunklen Adern über Mobbing, Erlösung und das empfindliche Gleichgewicht zwischen Beschützen und Verändern.
Für Leserinnen von Das Mädchen, das den Mond trank und The Enchanted Greenhouse.
Denn niemand erblüht allein.
Und niemand welkt ohne Grund.
